Bereit für die Kältewelle? Diese sechs smarten Wearables halten im Winter schön warm

30. November 2018 /

Winter für Winter kommt verlässlich jener Punkt, an dem auch der geschickteste Anwender des Zwiebelschichtmodells an seine Grenzen stößt. Dem Gefühl sich einfach nicht mehr grob gestrickte Wolle um den eigenen Körper wickeln zu können, setzen verschiedene Hersteller praktische Wearables mit eingebauten Heizsystemen entgegen.

Polar Seal – Funktionsbekleidung mit integrierter Heizfunktion

©Polar Seal

Trotz klirrender Kälte den eigenen Outdoor-Hobbies zu frönen, klingt zwar mutig, ambitioniert und motiviert, fühlt sich häufig aber gar nicht so an. Denn auch bei sportlichen Aktivitäten kriecht die Kälte unter jedes Shirt und jeden Pullover. Auch die Oberteile von Polar Seal können die Kälte nicht davon abhalten das zu tun, sie halten den Körper, dank ihrer im Inneren verborgenen Heizzonen aber schön warm. Die wärmenden Shirts sehen aus wie normale Funktionskleidung, punkten aber mit gleich zwei Heizzonen, die auf Knopfdruck wohlige Wärme abgeben. Wer es nicht ganz so warm braucht, bleibt bei 40 Grad, möchte man es gerne noch etwas wärmer haben, lässt sich das Oberteil aber auch auf 50 Grad aufheizen.

Kinesix – smarte Jacke

Jacken mit eingebauten Heizsystemen gibt es mittlerweile ja bereits einige. Kinesix möchte sich mit eingebauten Wärmesensoren aber von der Masse dieser Jacken abheben. Dank dieser  Sensoren analysiert die Jacke die Temperatur ihres Trägers und passt sich dieser an indem sie sich entweder noch stärker aufheizt oder wieder etwas abkühlt. Das kann beispielsweise so aussehen: Jemand begibt sich zum Lauftraining nach draußen, die Jacke wärmt sich also auf. Während des Trainings steigt die Körpertemperatur des Läufers und die Jacke reagiert darauf indem sie ihre Heiztemperatur herunterfährt. Nach dem Training wärmt sie sich wieder auf, sodass der Körper nicht zu rasch auskühlt und danach angenehm warm gehalten wird.

Embr Wave  – der Thermostat für unterwegs

Ein persönlicher Thermostat – das klingt nach einer guten Möglichkeit die ständig wechselnden Temperaturen, denen man im Winter ausgesetzt ist, etwas abzuschwächen. Wenn es von der heißen U-Bahn ins kühle Büro und dann wieder zurück in die heiße U-Bahn geht, kann das den Körper schließlich ziemlich mitnehmen. Embr Wave schafft Abhilfe – je nach aktuellem Bedürfnis kann durch das Betätigen eines kleinen Knopfes die Temperatur angepasst und der Körper entweder aufgewärmt oder abgekühlt werden. Wie der Hersteller erklärt, richtet sich Embr Wave vor allem an all jene, denen in Innenräumen entweder immer kalt oder immer etwas zu warm ist. Das optisch doch sehr auffällige Band muss nicht immer getragen werden – es kann bei Bedarf an- und wieder abgelegt werden.

Volt – von den Zehen aufwärts

©Pixabay

Schon als Kind lernt man, dass warme Füße im Winter das Um und Auf sind. Die Gründer der Marke Volt wissen das auch und haben deshalb Schuhe entwickelt, die dank eines smarten Thermostats die Wärmezufuhr automatisch regulieren. Der Aufwand, den man für warme Füße leisten muss, hält sich also sehr in Grenzen. Bei den Slippers der amerikanischen Marke handelt es sich um sehr leichte Schuhe, die sowohl drinnen als auch draußen getragen werden können. Der leistungsstarke Lithium-Ionen-Akku sorgt mehr als sechs Stunden dafür, dass der Kälte keine Chance bleibt, von den Füßen aufwärts durch den Körper zu kriechen. Wer sie vor allem draußen trägt, braucht sich auch über die Reinigung der Schuhe keine Sorgen zu machen – sie sind waschmaschinenfest.

Vulpés – Wärme für kühle Köpfe

Die bekannte Aussage, dass die meiste Wärme über den Kopf entweicht, stimmt zwar nur bedingt, dennoch sollte man darauf achten, dass der Kopf im Winter warm bleibt. Mit den  beheizbaren Mützen von Vulpés wird diese Aufgabe zum Kinderspiel. Sie sind mit einem schnell aufladbaren Akku ausgestattet, der wiederum mit einer App verbunden ist. Über diese App lässt sich die Temperatur in der Kopfbedeckung gut steuern. Maximal 45 Grad hat die Mütze zu bieten – je nach Temperatureinstellung schafft sie es den Kopf des Trägers zwischen zwei und fünf Stunden warm zu halten. Der Beanie ist rein optisch von einer normalen Mütze außerdem nicht zu unterscheiden.

Sustain Sport – Schön warmhalten

Obwohl die meisten Menschen sehr schnell an Kopf und Füßen frieren, gibt es auch solche bei denen sich die Kälte über den Hals in den Körper schleicht. Dicke Schals helfen hier natürlich, stören möglicherweise aber bei sportlichen Aktivitäten oder der Arbeit im Freien. Ein Graphenfaser-Heizkern macht es möglich den Hals einfacher warm zu halten als beim ganz gewöhnlichen Umwickeln. Durch das leichte und weiche Material tritt auch das Gefühl von Schwere und Beengung nicht ein. Zwei verschiedene Wärmestufen sorgen dafür, dass jeder auf seine Kosten kommt.

Verfasst von
Sarah Wetzlmayr ist Redakteurin und meistens irgendwo an der Schnittstelle zwischen Netzkultur und Hochkultur zu finden. Virtual Reality, Smart-Devices und Apps prägen deshalb nicht nur ihren Arbeitsalltag, sondern auch ihre Freizeit.

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