Kabelnetzausbau in der Seestadt Aspern

12. November 2018 /

Vor genau zehn Jahren sprach man erstmals vom Masterplan für einen neuen Stadtteil im Nordosten Wiens. Der Kabelnetzausbau und damit die Versorgung mit Highspeed Internet und TV standen von Anfang an mit auf der Agenda.

Im Wiener 22. Bezirk befindet sich der moderne Stadtteil Aspern – die Seestadt Wiens. Dabei handelt es sich um eines der größten Stadtentwicklungs- und Erweiterungsprojekte Europas. Wohnen, Arbeiten und Freizeit haben hier einen gleich hohen Stellenwert. 2014 zogen die ersten BewohnerInnen in die Seestadt – und mit ihnen ein moderner Kabelinternet-Anschluss.

Hochmoderne Netzinfrastruktur ist hier selbstverständlich

Auf 2,4 Millionen m² Fläche werden Wohnen im Grünen und Urbanität vereint. Innovative, hochwertige Architektur und nachhaltige Bauweisen kennzeichnen die Seestadt Aspern. Der Stadtteil versteht sich als Vorreiter, wenn es um effizienten Umgang mit Energie, Technologie und Mobilität geht. Dass hier die Versorgung mit schnellstem Internet und außerordentlichem TV Angebot gefragt ist, versteht sich.

Für die Ausstattung mit Internet- und TV-Diensten hatte UPC schon vor über 10 Jahren im Zuge des Glasfaserausbaus Glasfasern um dieses Gebiet verlegt. Dank dieser Basis können nun laufend weitere Anschlüsse hergestellt werden. Der Kabelnetzausbau der Seestadt ist mit hohen Investitionen verbunden, da der Stadtteil komplett außerhalb des bisherigen Versorgungsgebiets liegt. Mit der Seestadt Aspern wachsen die Glasfaserleitungen um insgesamt 3 km. Üblich sind derart große Projekte an der Peripherie von Österreichs Städten oder zuletzt am Wiener Hauptbahnhof.

Kabelnetzausbau: Die Seestadt wächst weiter

In der Zwischenzeit ist rund ¼ der Fläche bebaut, mehr als 3.000 Wohnungen sind übergeben und fast 7.000 BewohnerInnen haben ihren neuen Wohnort in der Seestadt Aspern gefunden. Auch mehrere Studentenheime und über 150 Unternehmen, die rund 2.000 Arbeitsplätze bieten, sind in der Seestadt angesiedelt. Doch das ist erst ein Bruchteil des Geplanten.

Seit Herbst 2018 wird die Seestadt Aspern in Richtung Norden weiter ausgebaut. Damit wird Etappe 2 von insgesamt 3 umgesetzt. Damit geht auch der Kabelnetzausbau in die nächste Runde. In enger Zusammenarbeit mit den Bauträgern wird die Verkabelung der Wohnhäuser realisiert. Damit der Kabelnetzausbau vorangetrieben werden kann, werden Kabellegungen, die zu jedem Baublock führen, gleich gemeinsam mit anderen Einbauten durchgeführt.

Einziehen und Lossurfen

Neue Bewohner der Seestadt Aspern haben den Vorteil, dass die Leitung beim Einzug in ein neues Gebäude schon verlegt ist. Man kann aus dem gesamten Produktportfolio auswählen, was für den individuellen Bedarf am besten passt. Der Verfügbarkeitscheck gibt schnell Auskunft über die Möglichkeiten an sämtlichen Anschlussadressen.

Bis 2028 sollen Wohnraum für über 20.000 Menschen und bis zu 20.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Selbstverständlich ist auch der Kabelnetzausbau so angelegt, dass die Seestadt Aspern für zukünftige Bandbreiten gerüstet ist. So sind die bereits jetzt verbauten Komponenten zukunftssicher für die nächste Übertragungstechnologie (DOCSIS3.1) ausgelegt. Denn während einer so langen Bauzeit, die ein derartiges Stadtviertel beansprucht, entwickelt sich auch die Internettechnologie maßgeblich weiter.

 

Verfasst von
Ingrid ist Social Media Manager bei UPC und T-Mobile und in der Facebook-Community quasi zu Hause. Als richtige Abenteurerin verschlägt es sie aber auch mehrmals täglich auf YouTube, Instagram und Twitter. Ihre große Leidenschaft für Schokolade äußert sich in einer umfassenden Tortenpin-Sammlung auf Pinterest.

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2 Kommentare

  • IT-Freak says:

    Warum wurde nicht gleich auf FTTH gesetzt?
    Vor 10 Jahren war ja schon klar, Internet kann auf Dauer nur über Glasfaser sehr gut funktioniert.
    (Obwohl man damals schon mit 50 MBit im TV Netz unterwegs war, hatte damals schon einige Provider genug vom Kupfer)
    Sorry wenn ich das so sage, aber 3km Glasfaser ist eigentlich nichts.
    Also das wird gerade am Land an Glasfaser vergraben um eine Straße mit FTTN zu versorgen.

    • Ingrid Perschl says:

      Wir haben in diesem komplett neuen Gebiet die Basis für die Nutzungsgewohnheiten der Zukunft geschaffen: Mit der aktuellen bzw. zukünftigen DOCSIS Technologien sind noch höhere Bandbreiten über mehrere GBit/s möglich, darüber hinaus wurde in der Seestadt Aspern bereits Glasfaser bis ins Gebäude verlegt. Dein Social Media Team