Social Media: Gestern Hero, heute Schurke. Fake News macht’s möglich.

12. Oktober 2018 /
Foto: Nick Youngson CC BY-SA 3.0 ImageCreator http://www.imagecreator.co.uk/

Von Gut zu Böse in Null-Komma-Nichts: So könnte man (überspitzt) die Karriere von Social Media in den letzten Jahren zusammenfassen. Der Grund dafür? „Fake News“, das inzwischen zum Synonym für alles wurde, was uns an Facebook, Twitter & Co. missfällt.

Dabei erhöhen Social Media die Vielfalt der Meinungen und geben Menschen und Gruppen eine Stimme, die davor im öffentlichen Raum sprachlos waren. Aber durch die Manipulation mit getürkten Infos, die sich dank blasenbildender Algorithmen vervielfältigen, gefährden sie inzwischen das sensible Konstrukt der Wahrheitsfindung. Darum beruht jedoch unser gesellschaftlicher Konsens und der soziale Frieden demokratischer Gesellschaften.

Jede und jeder eine Publizistin und ein Publizist — zugleich jede und jeder eine Demagogin und Manipulator: Dies ist die brisante Mischung, die zu einer der größten Herausforderung der Zivilgesellschaft geworden ist. Verstärkt wird dies durch die Manipulation durch dritte Staaten — Stichworte Brexit und US-Wahlen.

T-Mobile sieht es als Teil seiner digitalen Verantwortung, dieses drängende Digitalisierungsthema aufzugreifen und Wege zu suchen, den Missbrauch digitaler Chancen zu begrenzen. Beim Europäischen Forum in Alpbach diskutierte eine Runde kompetenter Sprecher über Fake News und Wege, wie wir aus dem Dilemma finden können:

Andreas Bierwirth, CEO von T-Mobile und UPC
Ulla Kramar-Schmid, ORF-Redakteurin und „Faktencheckerin“ der ZiB2
Angelika Simma, Kommunikationschefin der Caritas Österreich
— Franz Stanzl, Kabarettist und bekannt als einer der Gebrüder Moped
Johannes Steyrer, Verhaltensökonom an der WU Wien, Autor von „Macht der Manipulation“

Unser Video-Mitschnitt gibt einen Eindruck des spannenden Panels.

Verfasst von
Helmut Spudich ist Unternehmenssprecher der T-Mobile Austria, zuvor Wirtschafts- und Technologie-Redakteur bei Der Standard, Wien.

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