7 Gadgets und Apps die das Elternsein einfacher machen

27. August 2018 /
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Seinerzeit als große Innovation gefeiert, wurde das Babyphon längst von diversen Apps und Gadgets überholt. Die Idee dahinter ist jedoch immer sehr ähnlich – smarte Geräte sollen dazu beitragen den Elternalltag ein wenig einfacher zu machen. Schließlich zählt oft einfach jede ruhige Minute – ob es sich dabei einfach um eine Minute ohne Sorgen oder eine Minute absolut erholsamen Schlafs handelt, ist dabei egal. Die folgenden Apps und Gadgets können dazu beitragen, dass es bald mehr dieser ruhigen Minuten gibt.

Tigerbooks SuperBuch. Mittels Augmented Reality soll diese App müde Lesemuffel wieder munter machen und Kinderbuch-Klassiker, wie Janoschs „Oh, wie schön ist Panama“, zum Leben erwecken. Nachdem folgende zwei Schritte erledigt sind, kann der Lesespaß auch schon beginnen: Zunächst muss die kostenlose Superbuch-App auf das Tablet oder Smartphone geladen werden, dann das gedruckte SuperBuch mit einem dieser beiden Geräte eingelesen werden. Die Geschichten werden so zu lebendigen Schaukästen, die dazu einladen noch tiefer in die Welt des jeweiligen Buches einzutauchen und sich mit den darin tummelnden Charakteren zu beschäftigen. Kinder, die gerne spielen, freuen sich zusätzlich noch über die Minispiele aus der Themenwelt des Buches. Mehr noch als das Buch selbst, regt die App also die Fantasie an und lädt die Kinder dazu ein sich mit den geheimnisvollen Welten aus den Kinderbüchern auseinanderzusetzen. Damit ist wohl der ein oder andere fernsehfreie Abend garantiert. SuperBücher sind zwischen 10 und 15 Euro erhältlich. Die App gibt es kostenlos für iOS und Android.

© Decco

Playbrush. Die nervige Diskussion rund ums tägliche Zähneputzen kann schon gehörig am Nervenkostüm zehren. Wenn die Zahnuhr schon seit mehr als einem Jahr unbenutzt und angestaubt an der Badezimmerwand hängt, müssen andere Strategien her. Obwohl viele Eltern wohl nicht besonders viel vom Smartphone im Badezimmer halten, gibt es eine App, die mit effizienteren Mitteln spielt als die angestaubte Sanduhr. Mit Playbrush wird Zähneputzen nämlich zum Videospiel. Dafür ist ein Aufsatz nötig, der ganz einfach an die Unterseite der Zahnbürste gesteckt wird. Dieser verbindet sich dann per Bluetooth mit der Playbrush-App. Indem sie ihre Zahnbürste bewegen, übernehmen die Kinder die Kontrolle über kleine Helden. Es dürfen allerdings keine zufälligen Bewegungen sein – die App erkennt nämlich auch, welche Bereiche schon geputzt wurden und misst auch wie gut diese bereits mit der Zahnbürste bearbeitet wurden. Den Playbrush-Aufsatz gibt es für 29 Euro. Die dazugehörige App ist für iOS und Android verfügbar.

© Playbrush

Decco. Babyphone und Babymonitore sind zwar praktisch, allerdings wachsen die Kleinsten irgendwann über sich selbst und damit auch aus dem Einflussgebiet dieser Geräte hinaus. Ist es den Eltern wichtig, dass diese Wanderschaften des plötzlich mobil gewordenen Kindes nur innerhalb eines Raumes stattfinden, sollten sie sich nach einem Decco umsehen. Die kindergerecht gestaltete Figur lässt sich ganz einfach auf jede Türschnalle hängen und schlägt Alarm, sobald sich die Türe bewegt. Die dazugehörige App ist für iOS und Android erhältlich und schafft es gleich drei Deccos gleichzeitig zu managen.

Famanice. Fußballtraining am Montag, Elternabend am Mittwoch, Familienbesuch am Wochenende und dazwischen der ganz normale Familienalltag. Der Stehkalender in der Küche kann wohl gar nicht groß genug sein, um hier den Überblick zu behalten. Die App „Famanice“ ist ein interaktiver Familienkalender, der seine Qualitäten dann ausspielen kann, wenn er wirklich von der ganzen Familie genutzt wird. Hier kann ebenso auf Kalender zugegriffen werden, wie auch auf Schulplaner, Chats und Einkaufslisten. Kostenlos für iOS und Android erhältlich.

Babyplaces. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, ist ohnehin oft schwierig, wird mit kleinen Kindern aber noch um ein Vielfaches komplizierter. Wer oft mit dem kleinsten Spross unterwegs ist, wird das bestätigen können. Die App Babyplaces zeigt die kinderfreundlichsten Orte an – ganz egal, ob es sich dabei um Theater, Restaurants, Apotheken oder Ärzte handelt. Die Plätze werden von den Eltern selbst bewertet und können von diesen Bewertungen ausgehend von anderen Eltern ausgesucht und beurteilt werden. Jeder Nutzerin und jedem Nutzer steht es außerdem offen, neue Orte hinzuzufügen und damit das Wissen über ein besonders kinderfreundliches Restaurant, Museum oder eine angenehme Bibliothek zu teilen. Kostenlos für iOS und Android.

Flush. Zum Schluss noch eine App, die nicht nur dann praktisch ist, wenn man gerade mit Kindern unterwegs ist, sondern einem auch selbst mal aus einer verzwickten Lage helfen kann. Flush zeigt nämlich an, wo sich umliegende öffentliche Toiletten befinden und macht es damit möglich dem ein oder anderen verzweifelten „Mamaaaa, ich muss ganz dringend“ sofort Einhalt zu gebieten. Schließlich ist es doch mit Toiletten genauso wie mit Geldautomaten – braucht man sie gerade nicht, sieht man an jeder Straßenecke einen, ist man hingegen schon wirklich verzweifelt auf der Suche, scheint es plötzlich so als wären diese Geräte noch gar nicht erfunden worden. Flush schafft Abhilfe und lässt auch längere Einkaufsbummel ohne große Irrwege und viel Jammerei vorübergehen. Kostenlos für iOS und Android.

Pacifier. Der smarte Schnuller misst die Temperatur des Babys während des Nuckelns. Das Baby muss also nicht ausgezogen und die Windel nicht geöffnet werden – wortwörtlich passiert alles „wie im Schlaf.“ Durch die farbige Leuchtanzeige wird auf den ersten Blick deutlich of sich die Temperatur des Babys noch im Normalbereich oder schon darüber liegt. Eine Memoryfunktion macht es außerdem möglich die Temperaturentwicklung im Auge zu behalten. „Da hätte man doch auch schon früher draufkommen können“, denken sich so manche Mamas und Papas jetzt wohl. Stimmt vielleicht – in diesem Fall gilt jedoch: Besser spät als nie.

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Verfasst von
Sarah Wetzlmayr ist Redakteurin und meistens irgendwo an der Schnittstelle zwischen Netzkultur und Hochkultur zu finden. Virtual Reality, Smart-Devices und Apps prägen deshalb nicht nur ihren Arbeitsalltag, sondern auch ihre Freizeit.

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