10 ungewöhnliche Smartphone Gadgets

06. August 2018 /
Credit: No More Woof

Nicht alles, auf dem smart steht, ist auch tatsächlich schlau: Das Bedürfnis, alles und jeden an das Internet anzuschließen, schießt manchmal über das Ziel hinaus. Die 10 skurrilsten Smartphone Gadgets haben wir hier zusammengetragen.

Bath Air Pillow

Wer kennt es nicht: Da liegt man in der Badewanne und wird ganz unruhig – denn das Smartphone ist nicht griffbereit. Wie soll man so die neuesten Tweets und Storys mitbekommen? Ein Glück gibt es einen aufblasbaren Smartphonehalter aus Japan, der dieses Problem zu Nichte macht. In weiß, pink oder grau soll der Luft-Arm das Gerät in einer Schutzhülle vor Wasser bewahren. So hat man beim Bad die Hände frei und muss nicht aufs Smartphone verzichten. Dass man nicht unbedingt cool dabei aussieht, sieht ja hoffentlich niemand.

Xoo Belt

Eine Powerbank ist praktisch, aber wer ist nicht schon daran verzweifelt, das sperrige Gerät in einer Tasche unterzubringen? Dafür gibt es den XOO Belt, der ganz einfach schicken Gürtel und Ladestation vereint. Der Gürtel soll in zwei Stunden voll aufgeladen sein und lädt ganz unauffällig das Handy in der Hosentasche.

No More Woof

Dieses Gadget sollte die Kommunikation zwischen Hund und Besitzer stärken – indem es die „Gedanken“ der Tiere verbalisiert. Dazu wurde den Vierbeinern eine Art Headset aufgesetzt, das via EEG ihre Gehirnwellen lesen und übersetzen sollte. Die Indigogo-Kampagne bekam Geld und Aufmerksamkeit, doch die Firma wirkt inzwischen wie vom Erdboden verschwunden – ohne je ein fertiges Produkt auf den Markt gebracht zu haben. Es stellte sich heraus, dass es nicht so einfach ist, Hunden etwas auf den Kopf zu setzen, das dort auch bleiben soll.

GeniCan

Warum nicht auch den Mülleimer mit dem Internet verbinden? Das Gadget wird an den Rand des Mistkübels geklemmt und scannt die Barcodes der Dinge, die weggeworfen werden. Diese kommen dann auf eine online abrufbare Liste und können sofort nachgekauft werden. Was keinen Barcode hat, wird via Sprachsteuerung zugefügt – funktioniert also auch für Biomüll. Als ein Gadget von vielen ist diese sprechende Mülltonne sicherlich nicht das schlechteste, aber so wirklich nötig hat man das 124 $ teure Gadget nicht.

Smarte Piggy Bank

Ein Sparschwein ist denkbar einfach: Münzgeld durch den Schlitz werfen, warten bis es voll und schwer ist und sich schließlich über den überraschend hohen Betrag freuen, nachdem man es zur Bank gebracht hat. Mit der Smart Piggy Bank behält man via Smartphone App im Blick, wie viel Geld schon im Schweindl gelandet ist. Um Kindern ein paar technische und wirtschaftliche Kernkompetenzen zu lernen ist das Gadget sicher nicht schlecht, so richtig sinnvoll ist es allerdings nicht.

Egg-Minding Egg Tray

Es klingt ein bisschen übertrieben, die Eier im Kühlschrank mit einer eigenen App zu überwachen, das ist schon wahr. Es ist aber tatsächlich nicht unpraktisch zu wissen, wie viele Eier noch da sind und seit wann sie sich dort befinden. Eine kleine LED Lampe zeigt an, welches Ei das älteste ist. Die Zielgruppe ist dabei noch nicht ganz sicher: Wer wenig Eier ist und daher den Überblick schnell verliert, wird kaum in so ein Gadget investieren. Wer viele Eier ist, wird sie ohnehin schnell genug verbrauchen.

Hidrate Spark

Diese smarte Wasserflasche ist hier vermutlich der Einäugige unter den Blinden, denn sie kann praktisch sein. Wer sich gut genug kennt und viel zu wenig trinkt, kann sich diese 55$ Trinkflasche zulegen. Sie trackt, wie viel Wasser man schon zu sich genommen hat, leuchtet, wenn man trinken sollte, und hilft so, ein tägliches Ziel zu erreichen. Das kann man auch mit Freunden teilen, wenn man möchte und sich gegenseitig im Wassertrinken übertrumpfen.

 

Meater

Ja, Meater ist ein Fleischthermometer, das aus dem Backofen mit dem Smartphone kommuniziert. Es sendet dabei die aktuelle Temperatur im Fleisch, im Ofen und die Zieltemperatur, sowie die verbleibende Kochzeit an Koch oder Köchin. Sollte man vergessen, dass der Braten im Ofen schmort, sendet die App Benachrichtigungen – so bleibt man auf dem aktuellen Stand.

Hair Coach

Eine Haarbürste, die mithört, analysiert und erkennt, ob die Haare nass oder trocken sind, fehlt bisher noch in den meisten Haushalten. Die Bürste soll die Struktur und Gesundheit der Haare erkennen und liefert eine Haaranalyse aufs Smartphone. Langfristig soll die Bürste damit das gesunde und richtige Kämmen lernen.

NoPhone Zero

Kampf der Smartphone Sucht mit einem Stück Kunststoff! Das Plastik-Rechteck ist ein Update des NoPhones, das auch schon nichts konnte. Die Verpackung spricht Bände: Keine Knöpfe, keine Kamera, keine Batterie, kein Display. Einfach nur ein Stück Plastik in Smartphone-Form.

MerkenMerken

Verfasst von
Franziska Bechtold arbeitet in der Monopol-Redaktion und verbringt ihre Freizeit schon immer gern in Digitalen Welten: Videospiele, SmartDevices und technologischer Fortschritt sind feste Bestandteile ihres Alltags. Blogt als elektro-uschi.at

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.