Wasser marsch – Die besten Trink-Apps fürs Smartphone

30. Juli 2018 /
©Pixabay

Täglich zwei Liter Wasser zu trinken empfehlen Ärzte. Obwohl diese Information vielen geläufig ist, halten sich jedoch nur die wenigsten auch wirklich daran. Ähnliches gilt übrigens für die wohl ebenso häufig ausgesprochene Empfehlung jeden Bissen 32-mal zu kauen. Letzteres lässt sich zwar noch nicht durch eine App überprüfen, wie viel Wasser man an in einem bestimmten Zeitraum schon getrunken hat allerdings schon. Bei extremer Hitze, wie sie uns in den kommenden Monaten noch häufiger erwarten wird, dürfen es sogar 0,5 bis 1,0 Liter mehr als die empfohlenen 2 Liter sein. Gerade während rekordverdächtiger Hitzeperioden gilt es also, sich besonders häufig selbst an die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit zu erinnern.

Wer zu wenig trinkt, kann sich nicht konzentrieren

Geht man von einem durchschnittlichen Arbeitstag vor dem Computer – also von kaum körperlicher Belastung – aus, verliert der Körper eines Erwachsenen im Laufe eines Tages bis zu 2,5 Liter Wasser. Dieses Defizit sollte über die Aufnahme von Flüssigkeit, wobei Wasser hier an oberster Stelle steht, wieder ausgeglichen werden. Passiert das nicht, tut sich die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung im Körper etwas schwerer als gewöhnlich. Als Folgeerscheinungen sind Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und mitunter sogar Schwindel nicht selten. Außerdem zählt nicht nur die Menge, sondern auch über den Tag verteilt zu trinken. Wer bislang dachte, dass es möglich wäre die Tagesration ganz einfach auf einmal in sich hineinzuschütten, der tappte mit dieser Annahme leider im Dunkeln. Auch wer bislang dachte, dass er ohne Probleme auf die empfohlene Menge kommen müsste, sollte diese noch einmal kritisch beleuchten. Laut einer vor einigen Jahren in Österreich durchgeführten Studie trinken nämlich vor allem viele Frauen und Personen über 50 nicht mehr als einen Liter pro Tag.

Apps, die das Leben im Fluss halten.

Das Smartphone erinnert uns daran rechtzeitig aufzustehen und kündigt an Sonntagvormittagen auch den perfekten Zustand des Frühstückseis an. Warum sollte es uns daher nicht auch dabei behilflich sein genug zu trinken? Unzählige App-Entwickler haben sich diese Frage ebenfalls gestellt und mit einfach zu bedienenden Apps beantwortet. Um sich in dieser Vielzahl zurechtzufinden, haben wir die besten Apps für einen ausreichend flüssigen Sommer – und damit sind in diesem Fall nicht die Besuche im Freibad gemeint – zusammengestellt:

Hydro. Die App ist wohl zu den raffiniertesten aller Trink-Apps zu zählen. Außerdem lässt sie sich sehr einfach individuell auf den Nutzer oder die Nutzerin abstimmen. Wie bei den anderen Apps auch, trudeln auch hier immer dann Benachrichtigungen ein, die einen daran erinnern, sich wieder einmal einen Schluck Wasser zu genehmigen. Erreicht man ein bestimmtes Ziel, gibt es Lob von der App. Und bekanntlich funktioniert Lob als Motivator immer noch am besten. Monatliche und wöchentliche Statistiken gehören auch bei dieser App zur Standardausstattung.Wer auf Genauigkeit und eine gute Übersicht Wert legt, hat damit die beste Trink-App für sich gefunden. Die App ist kostenlos. (iOS, Android)

©Google Play Store

Water Tight. Wer selbst an Sonntagen, Feiertagen und im Urlaub nicht ohne To-do-Listen auskommt, wird sich mit dieser App sehr schnell anfreunden. Listen-Fans finden hier nämlich den für sie perfekten Trink-Reminder vor. Neben einer hübsch gestalteten Übersicht, wie viele Gläser Wasser Sie an einem bestimmten Tag schon getrunken haben, gibt es auch noch eine weitere Grafik: Über das Bild eines Menschen wird sichtbar, wie die Wasseraufnahme im Laufe eines Tages ansteigt. Dieses spezielle grafische Feature funktioniert als zusätzliche Motivationsspritze sehr gut. Darüber hinaus punktet die App mit einer automatischen Nachtfunktion – so wird man während des Schlafs nicht daran erinnert zu trinken. (iOS)

Aqualert Water Tracker. Übersichtlich, professionell und individualisierbar – diese drei Eigenschaften zeichnen die App aus. Im Gegensatz zu anderen Apps hat man hier auch die Möglichkeit mehr Infos über sich selbst anzugeben: Wie viel man sich bewegt, wie die Temperaturen gerade sind und ob man vielleicht gerade schwanger ist, können hier angegeben werden. Danach sorgt die App mit Benachrichtigungen dafür, dass man in regelmäßigen Abständen zur Wasserflasche greift. Wie oft diese Benachrichtigungen am Smartphone eintrudeln sollen, kann ebenfalls individuell eingestellt werden. (iOS, Android)

©Google Play Store

Wasser Trink Aquarium. Wenn das Leben schon nur selten ein Spiel ist, dann können wenigstens auch die wirklich nützlichen Apps am Smartphone oder Tablet ein wenig spielerischen Charakter annehmen. So oder zumindest so ähnlich müssen auch die Entwickler der App Wasser Trink Aquarium gedacht haben, als sie die App entwickelt haben. Zwar mit den ganz normalen Funktionen anderer Trink-Apps ausgestattet, geht es hier nämlich darum, ein Aquarium vor dem Austrocknen zu schützen. Für besonders gute Trinkleistungen erhalten die NutzerInnen zusätzliche Fische. Die App ist kostenlos in beiden Stores erhältlich. (iOS, Android)

 

Plant Nanny. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich auch hier um eine App, die sich direkt an das ewige Kind in uns wendet. Solang es sich dabei nicht um ein durstiges Kind handelt, ist das nicht nur okay, sondern durchaus sinnvoll und begrüßenswert. Das Ganze wird hier nämlich mit einem kleinen Spiel verbunden – eine virtuelle Pflanze muss mit dem eigenen Wasser-Konsum am Leben erhalten werden und sollte dabei auch wachsen. Wie bei allen anderen Apps auch, müssen auch hier Gewicht und sportliche Aktivitäten angegeben werden, damit der individuelle Wasserverbrauch berechnet werden kann. Auch auf die individuelle Pflanzen-Vorliebe der Nutzer wird eingegangen: So stehen auch ein Kaktus, ein Ficus und ein exotischer Schatullenfarn zur Auswahl. (iOS, Android)

MerkenMerken

MerkenMerken

Verfasst von
Sarah Wetzlmayr ist Redakteurin und meistens irgendwo an der Schnittstelle zwischen Netzkultur und Hochkultur zu finden. Virtual Reality, Smart-Devices und Apps prägen deshalb nicht nur ihren Arbeitsalltag, sondern auch ihre Freizeit.

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.