Wer suchet, der findet – aber nur mit den besten Apps für den Festivalsommer

23. Juli 2018 /
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Natürlich gibt es sie, diese Momente, die einen Festivalaufenthalt erst zu einer richtigen Festivalerfahrung machen. Da wäre zum Beispiel diese eine Nacht in der das eigene Zelt plötzlich spurlos verschwunden war und man sich bei völlig Fremden einquartieren musste. Oder auch dieses eine Mal als man nach einem Kreislaufkollaps im Erste Hilfe-Zelt wieder zu sich kam, während auf der Hauptbühne gerade die Lieblingsband zu ihrem absoluten Hit ansetzte. Wer eine oder mehrere dieser Erfahrungen schon durchgemacht hat, wird allerdings auch feststellen, dass für die meisten dieser Sorte „einmal und nie wieder“ gilt. Um etwaigen Wiederholungen solcher Festival-Situationen vorzubeugen, gibt es eine Reihe sehr praktischer Apps.

PackPoint. Während es, den schwelgerischen Erzählungen unserer Elterngeneration zufolge, früher wohl üblich war, nur mit einem lässig über die Schulter geschwungenen Seesack zu verreisen, sieht das mittlerweile etwas anders aus. Das perfekte Freiheitsgefühl eines Festivalbesuchs stellt sich bei vielen nämlich erst dann ein, wenn sich Zahnbürste, Mückenspray, Dosenravioli, Taschenlampe und Co auch sicher im Rucksack befinden. Wer sich beim Packen also lieber nicht auf sein Gefühl oder die oft lückenhaften Erinnerungen des letzten Festivalbesuchs verlassen möchte, sollte die App PackPoint zurate ziehen. Hier sind lediglich Art und Dauer der geplanten Reise anzugeben und die App stellt die Packliste selbstständig zusammen. Individuelle Anpassungen sind natürlich auch möglich. Als Zusatzfeature gibt die App auch die Wetterlage am Zielort Auskunft – dafür muss dieser einfach nur angegeben werden. Die App ist kostenlos. (iOS, Android)

TentSpot und TentFinder. Tricks zum Wiederfinden des Zelts auf unübersichtlichen Campingplätzen gibt es bekanntlich ja viele. Haben aber plötzlich mehrere Zelte die gleiche Fahne als Erkennungsmerkmal, kann die Suche nach dem Zelt, vor allem bei Dunkelheit, zu einem Irrlauf werden, der jeden Besuch in einem Irrgarten in den Schatten stellt. Glücklicherweise gibt es Apps, die einen vor solch nächtlichen Suchaktionen bewahren. TentSpot (iOS) und TentFinder (Android) heißen zwei der Apps, die einem schnell dabei helfen können sich weniger verloren zu fühlen. Sowohl die Android- als auch die iOS-Version sind sehr einfach zu bedienen: Sobald das Zelt am gewünschten Ort steht, lässt sich seine Position per Click in der App markieren. Per GPS merkt sich die App wo das Zelt aufgeschlagen wurde und hilft später beim Wiederfinden. Kostenlos und für iOS und Android verfügbar.

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WhatsApp Live-Tracking und Glympse. Abgesehen von der Suche nach sich selbst, die vielleicht nicht unbedingt auf einem Festival stattfinden sollte, ist die Suche nach dem Zelt bestimmt nicht die schwierigste. Zu einer sehr viel größeren Herausforderung kann es nämlich werden, seine Freunde inmitten des Festivaltrubels wiederzufinden. Einmal vom Weg abgekommen, führen gefühlt alle und am Ende dann doch keiner wieder zu ihnen zurück. Praktischerweise unterstützt der Messenger-Dienst Whatsapp, der für den Großteil der Smartphone-Besitzer ohnehin zur Standardausstattung gehört, seit Kurzem ein Feature zum Live-Tracking. Ist man mit seinen Freunden in einer WhatsApp-Gruppe, lässt sich für diese das neue Tracking-Feature aktivieren. Sofern alle das Live-Tracking aktiviert haben, sehen sich die Gruppen-Mitglieder nun gegenseitig auf einer Karte und finden einander so auch deutlich schneller wieder. Das Tracking zu aktivieren ist einfach – dafür ist nur das Plus-Symbol neben dem Textfeld anzuklicken und unter der Option „Standort“ kann dann eine Live-Variante angewählt werden. Alternativ steht auch die kostenlose App Glympse zur Verfügung, die ebenso einfach zu bedienen ist. Ebenso wie WhatsApp gibt es auch Glympse für Android und iOS .

Shazam. Die Vorzüge der App sind vielen ja wohlbekannt. Das Einsatzgebiet von Shazam lässt sich sehr gut nach draußen und aufs Festivalgelände ausdehnen. Stolpert man auf dem Weg zu einer anderen Bühne zufällig an einer kleineren Bühne vorbei und möchte wissen, wer denn da gerade spielt, reicht es die App zu öffnen und das blaue Symbol zu berühren. Viele andere Infos zu den Künstlern, als auch auch Videos, werden gleich mitgeliefert. Die App ist kostenlos im Google Play Store als auch im App Store erhältlich. (Android, iOS)

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Akku schonen. Während sich die Band direkt auf der Bühne vor dir bestimmt nicht schont, sondern alles gibt, sollte der Akku deines Smartphones durchaus ein wenig geschont werden. Teile des Auftritts der Lieblingsband nicht aufnehmen zu können, weil der Akku lehr und der Bildschirm schwarz ist, kann nämlich für noch düstere Mienen sorgen, als langsam aufziehende schwarze Wolken am Himmel über dem Festivalgelände. Glücklicherweise gibt es aber auch hier zwei Apps, die dieses Risiko etwas eindämmen können. Battery Doctor hilft dabei den Akku des Android Smartphones etwas zu schonen, während die App Akku Optimierer die iPhone Performance kontrolliert. Die Android- wie auch die iOS-Variante sind kostenlos erhältlich. (iOS, Android)

Gut hydriert. Im Regelfall schüttet es auf Festivals wie aus Kübeln oder es ist so heiß, dass sich ohne Probleme ein Spiegelei auf dem Dach des Campingmobils zubereiten ließe. Um für letzteren Fall gut gerüstet zu sein, sollte immer eine Wasserflasche mit dabei sein. Damit diese aber nicht einfach nur immer dabei ist, sondern tatsächlich auch zum Einsatz kommt, gibt es praktische Apps, die einen ans Trinken erinnern. Für alle IOS-Geräte ist die App WaterIn die passende Lösung. Android hält mit der App WaterReminder aber gut mit. So lässt es sich gut vermeiden mit Kreislaufkollaps im Erste Hilfe-Zelt zu landen, während draußen die Lieblingsband das Konzert des Jahres spielt. Beide Apps sind kostenlos. (Android, iOS)

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Verfasst von
Sarah Wetzlmayr ist Redakteurin und meistens irgendwo an der Schnittstelle zwischen Netzkultur und Hochkultur zu finden. Virtual Reality, Smart-Devices und Apps prägen deshalb nicht nur ihren Arbeitsalltag, sondern auch ihre Freizeit.

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