Nachgefragt: Das Moto G6 im Test

24. Mai 2018 /
Moto G6, Rechte: Motorola Moto G6, Rechte: Motorola

Moto G6 heißt das neueste Smartphone des Herstellers Lenovo, es ordnet sich in die Smartphone-Mittelklasse ein. T-Mobile Spezialist Kristofer Mesaritsch hat das Moto G6 exklusiv vor Verkaufsstart getestet.

Kristofer, du hast das Moto G6 getestet. Wie hast du das Smartphone erlebt?
Kristofer: Das Moto G6 hat einen 8-Core-Snapdragon-Prozessor verbaut, der zusammen mit den drei Gigabyte RAM dafür sorgt, dass immer genügend Power da ist, um mit den Anforderungen, die User an ein modernes Smartphone haben, fertig zu werden. Lenovo lässt das Android-Betriebssystem eher unberührt und clean. Das heißt sie greifen nicht sehr mit eigenen Anpassungen in das Betriebssystem ein. Das ist mitunter ein Grund, dass sich das G6 schnell und flüssig bedienen lässt. Das sehr helle LCD-Display mit IPS-Technologie trägt zum professionellen Eindruck bei.

Was unterscheidet das Moto G6 deiner Meinung nach von anderen Smartphones in dieser Preisklasse?
Kristofer: Das Moto G6 ist ein Smartphone, das optisch wie haptisch an die großen, teuren Produkte herankommt und dabei preislich im Rahmen bleibt. Es ist eine gute Wahl für User, die keine Hardware-Leistungsrekorde suchen, sondern alle gängigen Funktionen sowie Apps schnell und verzögerungsfrei nutzen wollen. Dazu gibt es noch ein schönes Design.

Das Kameramodul kombiniert zwei Sensoren mit 18 und 5 Megapixel, einem sehr lichtstarken Objektiv mit einer weit offenen Blende (f/1.8). Welche Erfahrung hast du mit der Dual-Kamera in der Praxis gemacht?
Kristofer: Die Nutzung von zwei Sensoren gleichzeitig bieten Vorteile in vielen Bereichen. Zum einen kann die Software bei schwierigen Lichtverhältnissen aus zwei unterschiedlich belichteten Bildern eine perfekte Aufnahme zusammenrechnen. Zum anderen kann der User mit selektiver Unschärfe arbeiten, also bei Portraits den Vordergrund scharf abbilden, während der Hintergrund in Unschärfe verschwimmt. Die Bildqualität habe ich bei meinen Tests vor allem bei gutem Licht als äußerst gut empfunden. Ebenso bei Videos, die in Full-HD aufgenommen wurden.

Welche Vorteile hat das verbaute 18:9-Display?
Kristofer: Der Bauteil, den jeder am öftesten ansieht, wurde damit stark verbessert und das, obwohl sich Formfaktor sowie Haptik des Gerätes selbst gegenüber Vorgängern mit 16:9-Display kaum verändert haben. Im Falle des Moto G6 ist ein 5,7-Zoll Display verbaut. Es bleib mehr Platz für Icons, durch die dazugewonnene Breite sehen Apps wie Google Maps einfach noch besser aus.

Was ist dir besonders positiv am Moto G6 aufgefallen?
Kristofer: Lenovo hat sehr gut verstanden, was Kunden von einem Mittelklasse-Smartphone erwarten. Weder bei der Leistung, noch beim Styling geht der User Kompromisse ein. Das Moto G6 ist ein modernes Smartphone, mit vielen Stärken. Die Ränder sind sehr schmal, es wirkt trotz seiner Größe nicht klobig. Das Full-HD-Display mit 2160×1080 Pixel ist im Verhältnis 18:9 und ist mit über 400 ppi sehr hoch aufgelöst.

Sehr gut gefallen hat mir auch die Gesprächsqualität beim Telefonieren. Das Moto G6 hat mehrere Mikrofone eingebaut, die es der Software erlauben, störende und/oder laute Geräusche wegzufiltern. Lenovo hat einen Sprachassistenten eingebaut, damit können bestimmte Apps mittels Sprache gesteuert werden.

Vielen Dank für das Gespräch.

Für alle Interessierten gibt es das Moto G6 ab 25. Mai 2018 exklusiv bei T-Mobile um 0 Euro in allen My Mobile Tarifen.

Verfasst von
Franziska Bauer ist begnadete Technikerin, fleißige Häuslbauerin, smarte Bio-Gärtnerin und interessiert sich sehr für die Digitalisierung des Alltags.

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.