Das „richtige“ Netz für die smarte Stadt

26. März 2018 /

Straßenlaternen, Parkplätze, Abfallmanagement vernetzen und effizienter gestalten. Die Funktechnologie „NarrowBand IoT“ bildet das ideale Fundament für viele „Smart City“-Anwendungen. Analyse!

Das „Internet der Dinge“ ist keine Utopie mehr: Ob bei der smarten Parkraumverwaltung, beim Einsatz intelligenter Beleuchtung, bei E-Auto-Ladestationen oder der „vernetzten Müllabfuhr“: der Einsatz von M2M (Machine-2-Machine)-Kommunikation und Datenfunk ist heute schon vielerorts Praxis. Und: der Trend zum Internet der Dinge wird in den nächsten Jahren mit Sicherheit zunehmen. Denn viele Smart City-Anwendungen stehen erst am Anfang ihrer Entwicklung. Die zunehmende Vernetzung von Applikationen und „physischen Objekten“, könnte sich – dank weitreichender Effizienzeffekte – als wichtigster Treiber für mehr Nachhaltigkeit in den Städten erweisen: von der Reduzierung des Energieverbrauchs, bis hin zu Müllvermeidung und unterschiedlichsten „Sharing“-Lösungen.

Um die zunehmenden Datenmengen in geordnete und sichere Bahnen zu lenken, braucht es entsprechend Netzstrukturen. Die Funktechnologie NarrowBand IoT (NB-IoT) erweist sich dabei als besonders attraktiv und bietet eine Reihe von Vorteilen: Zum einen ist NB-IoT als sogenannte „Low Power Wide Area“ (LPWA)-Technologie angelegt, also mit niedrigem Energiebedarf sowie hoher Gebäudedurchdringung. Zum anderen erweist sich die erzielte Reichweite als besonders kostengünstige Lösung, gerade für das „schmalbandige“ Internet der Dinge: Wasserzähler, Parkplätze, Straßenlaternen – gerade wenn nur hin und wieder kleine Datenmengen verschickt werden, erweist sich das „NarrowBand“ als ideale IoT-Anwendung.

BildSt. Pölten mit IoT-Netz versorgt. IoT-Anwendungsfälle müssen meistens nur ein paar wenige Kilobyte übertragen, zum Beispiel 500 KB pro Monat“, sagt Rüdiger Köster, CTO von T-Mobile Austria. „Auf dem M2M- und IoT-Markt kann das bereits 70 bis 80 Prozent der Anforderungen abdecken. Deshalb ist NB-IoT für die Digitalisierung des Wirtschaftsstandortes Österreich sehr wichtig und wird auch den Weg für die Digitalisierung sowie für unsere 5G-Services bereiten“. T-Mobile ist in Österreich der erste Betreiber, der die Narrowband-IoT-Technologie kommerziell ausrollt. Die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten ist beispielsweise seit Herbst 2017 die erste österreichische Stadt, die mit dem Netz für das Internet der Dinge versorgt ist.

Fazit: Wer von Smart City spricht, braucht zuallererst das „richtige“ Netz. Mit dem NarrowBand IoT wird jedenfalls eine gute Voraussetzung geschaffen, um das „Internet der Dinge“ sicher, effizient – und vor allem ohne „Datenstau“ zu gestalten. Apropos weniger Staus: Wenn alles gut im Fluss ist, trägt das bekanntermaßen auch zu mehr Lebensqualität bei – Online und Offline. Ein besonders positiver Effekt…

Web-Tipp:
NarrowBand IoT

Der Original-Beitrag ist auf www.lebenskonzepte.org erschienen.
Verfasst von
Sie ist Pressesprecherin von T-Mobile Austria und Hauptredakteurin des 0676 Blogs. Sie interessiert sich seit der Jugend für Telekommunikation, Technologie und Mobilfunk.

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