Wien wird Mekka für Digital-Athleten und eSport-Fans

19. März 2018 /

Am 24. und 25. März 2018 startet Österreich ins eSports-Zeitalter, das Electronic Sports Festival feiert seine Premiere im Wiener Hallmann Dome und hat T-Mobile als Partner gewonnen. Auf der größten LAN-Party des Landes matchen sich auf über 2.150 Quadratmetern über 6.000 eSports-Athleten und Fans bei zwei großen Live-Turnieren. Den Siegern winken insgesamt Preisgelder in Höhe von 20.000 Euro sowie zahlreiche attraktive Sachpreise bei allen Turnieren und Bewerben. Vor Ort können auch Zuseher die Spiele live auf großen Video-Walls verfolgen und ihre Athleten anfeuern.

Begleitend zu den beiden großen Live-Turnieren, zu denen tausende Zuseher im Stream erwartet werden, können sich eSports-Fans auch auf ein buntes Rahmenprogramm beim ESF freuen. Unter anderem können sie ihr Können in den Outfits ihrer Lieblings-Charaktere beim Cosplay-Contest unter Beweis stellen oder sich bei Beat-the-Pro-Spielen mit den absoluten Profis matchen. Ein Trade-Village, bei dem die Hersteller Produktneuheiten vorstellen, sowie ein Fachkongress mit führenden Industrie-Experten runden das Programm des ersten ESF ab.

International, vor allem in Asien und den Vereinigten Staaten, sind Electronic Sports ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Aktuell spielen knapp 700 Millionen Menschen eSports, bis 2020 soll sich der Markt auf über 1,488 Milliarden Menschen mehr als verdoppeln. Im Jahr 2022 nimmt das Olympische Komitee Asien eSports erstmals als olympische Disziplin auf. Folgende Kennzahlen zeigen zudem die rasante Entwicklung des eSports in den letzten Jahren (Quelle Economist).

  • 2017 wurden weltweit 258 Mio. Zuseher bei eSport geschätzt, 20% mehr als 2016
  • Amazon hat eine der bekannten Plattformen (Twitch) auf der Online-Gaming live übertragen wird im Jahr 2014 um 1 Mrd. USD gekauft
  • Disney hat mehrheitliche Anteile an „BAMTech“ erworben, das sich um 300 Mio. USD Ausstrahlungsrechte für eines der beliebtesten Online-Spiele (League of Legends) gesichert hat
  • League of Legends spielen monatlich 100 Mio. Spieler, das sind mehr Menschen als Deutschland Einwohner hat (oder elfmal mehr Menschen als Österreich Einwohner hat)

Elon Musk‘ Künstliche Intelligenz beweist sich im eSport
Elektronischer Sport hilft bei der Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz, wie die Open A.I. Initiative von Elon Musk beeindruckend unter Beweis gestellt hat. Im Rahmen dieses Experimentes ist einer der weltweit besten League of Legends Spieler „Dendi“ gegen einen computergesteuerten Gegner angetreten, ein Bot der sich das Spiel mithilfe künstlicher Intelligenz selbst beigebracht hat. Das Ergebnis ist beeindruckend, wie das nachfolgende Video belegt.

Wie und warum sich T-Mobile im eSports Bereich engagiert
Es gibt eine Reihe an Initiativen und Sponsoring-Maßnahmen denen sich T-Mobile Austria sowohl in der Sportförderung, als auch im bewussten Umgang mit mobilen Endgeräten und Computerspielen widmet.

Seit 1997 unterstützt T-Mobile den österreichischen Fußball, davon über 15 Jahre die Bundesliga, aktuell die Nationalelf (ÖFB), Rapid und FK Austria. Seit September 2017 ist T-Mobile Sponsor der offiziellen eBundesliga, das heißt der ersten österreichischen elektronischen Fußball-Bundesliga. Der Fokus ist dabei die Professionalisierung der aktiven Spieler und Vereine der lokalen Computerspiel-Szene, gezielt bei Sport- und Mannschaftsspieles, um damit das langjährige Engagement im Bereich Fußball nun auch im digitalen eSports Fußballbereich weiter auszubauen.

Verantwortungsvoller Umgang mit Spielen
Die Veranstalter des Electronic Sports Festival führen eine Alterskontrolle gemäß Jugendschutzbestimmungen durch: Kein Zutritt unter 16 Jahre, auch nicht mit einer Einverständniserklärung der Eltern. Die insgesamt 12 Turnier-Spieletitel werden laut dem Österreichischen Bundesministerium für Familien und Jugend ab 16 Jahre oder niedriger empfohlen.

Es gibt zudem viele Initiativen die T-Mobile seit mehreren Jahren fördert. Dazu zählt das Projekt „Connected Kids“ mit dem im Bereich „Digitales Klassenzimmer“ Kinder, Eltern und LehrerInnen/Schulen unterstützt werden, einerseits mit Know-how und Betreuung durch ein pädagogisches Expertenteam, andererseits um den richtigen Umgang mit neuen Medien im Unterricht zu erlernen, sowie rundum Spielsucht. So wurde im Rahmen des Schüler-Wettbewerbs von teachtoday.de (eine Initiative unserer Konzernmutter Deutsche Telekom) der österreichische Landespreis an das Projekt „Cybermops is watching you“ der Berufsschule Wien vergeben.

Verfasst von
Als Pressesprecher für Produkte befasst sich Lev Ratner im 0676 Blog mit Tarifen, Smartphones, Tablets, Wearables, technischen Trends und allerlei Gadgets.

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