Digitaler Landschaftsdruck: Roboter gewinnt Startup-Wettbewerb trend@venture

24. November 2017 /
trend@venture Siegerprojekt mit seinem Star-Roboter "Pixelrunner"

Rainer Kargel und sein autonom fahrender Roboter „Pixelrunner“ demonstrierten die digitalisierte Version von „Veni, vidi, vici“: Am 23. November 2017 rollte, parkte und überzeugte der 300 Kilogramm schwere Roboter die Jury der trend@venture, ein Start-up Wettbewerb des trend Wirtschaftmagazins, im T-Center.

Pixelrunner: Ein Name, der Programm ist
Der schwarz-gelbe Roboter kann, was sonst keiner schafft — Pixel in die Landschaft drucken. Wie ein Tintenstrahler beim Drucken das Blatt zeilenweise bedruckt, fährt der Pixelrunner autonom über eine große Wiese, Schnee oder Beton und druckt hinter sich das gewünschte Bild auf den Boden. Abenteuerlich gesagt: Die ganze Erde ist für den Pixelrunner ein Blatt Papier. Das Ergebnis sind riesige Kunstwerke, Werbesujets, zentimetergenaue Bodenmarkierungen auf Sportfeldern oder Straßen. Bei der trend@venture im T-Mobile Hauptquartier wurde der Pixelrunner von Co-Gründer Christian Saminger auf die Bühne manövriert, um beim Pitch um den ersten Platz zu unterstützen. Eine gute Idee, wie die Entscheidung der Jury später gezeigt hat. Gedruckt hat der Roboter im T-Center leider nicht, für den Hauptpreis in Höhe von 8.000 Euro hat es trotzdem gereicht, wie Andreas Bierwirth (CEO T-Mobile) per Tweet festgehalten hat.

trend@venture bringt die Start-up Szene unter ein Dach
Der jährliche trend@venture Wettbewerb zieht hunderte Besucher an. Angehende und etablierte Gründer, namhafte Investoren, Wirtschaftstreibende — wen die österreichische Start-up Szene interessiert, kommt an der trend@venture nicht vorbei. Aus rund 100 Bewerbern haben es acht in das große Finale geschafft, wo sie vor einer Jury bestehend aus Speedinvest-Gründer Oliver Holle, tecnet-equity Chefin Doris Agneter, T-Mobile Austria CEO Andreas Bierwirth, Business Angel Hansi Hansmann und trend-redakteurin Vanessa Voss ihre Ideen in jeweils dreiminütigen Live-Pitches präsentieren konnten und sich anschließend nochmals drei Minuten lang den Fragen der Jury stellen mussten.

Im Finale waren das auf automatisierte Buchhaltung spezialisierte Start-up „Abacus“, sowie „Avocard“, Erfinder der E-Card für Wahlärzte, das Photovoltaik-Unternehmen „Efficient Energy Technology (E2T)“, die Erfinder Terminplanungs-App „MyAlfred“, das oberösterreichische Unternehmen „Pixelrunner“, die Zeiterfassungs-Programmierer „Planery“, die Immobilien-VR-Spezialisten „Squarebytes“ und das junge Videotechnik-Team von „We need light“.

"Plannery" erhält Special Award: hub:raum Inkubation in Berlin

„Plannery“ gewinnt hub:raum Inkubation in Berlin

Stargast Axel Menneking überreichte Special Award
Die T-Mobile Austria-Mutter Deutsche Telekom hat mit dem hub:raum ein Inkubations-Netzwerk von Silicon Valley bis Tel-Aviv und nach Berlin gespannt — eine Plattform von der auch T-Mobile in Österreich profitiert. Der Gründer und Chef des hub:raum, Axel Menneking, hat bei der trend@venture mit Oliver Holle, Speedinvest-CEO, über den Ist- und Soll-Stand der Deutschen und Österreichischen Start-ups und deren Rahmenbedingungen diskutiert. Im Zuge der Preisverleihung überreichte Axel Menneking den Special Award, drei Monate Inkubation und Beratung im hub:raum Berlin, an das Team von Plannery (Zeiterfassungs-Programmierer).

Verfasst von
Als Pressesprecher für Produkte befasst sich Lev Ratner im 0676 Blog mit Tarifen, Smartphones, Tablets, Wearables, technischen Trends und allerlei Gadgets.

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