Instastory: T-Mobile startet den LTE-Rollout in der Wiener U-Bahn

08. November 2017 /

Mit T-Mobile surfen Kunden nun auch im Netz der Wiener U-Bahn mit LTE. Martin Aichhorn von Radio Networks bei T-Mobile und die T-Mobile Pressesprecherin Barbara Holzbauer waren bei den Nachtarbeiten in den Tiefen der Wiener U-Bahn dabei und haben die Arbeiten mit dem Handy begleitet in Form einer #Instastory dokumentiert.

In der U-Bahn zu telefonieren, SMSen, Musik oder Videos zu streamen gilt längst als selbstverständlich. Nun gehen die Maßnahmen für ein netzweites Upgrade auf den noch leistungsfähigeren LTE-Standard (4G) in den Endspurt. Bis Ende 2017 soll das gesamte Wiener U-Bahn-Netz aufgerüstet sein.  „Unsere Fahrgäste erwarten sich eine schnelle Verbindung – offline mit den Öffis genauso wie online. Gemeinsam mit Österreichs führenden Mobilfunkanbietern sorgen wir deshalb dafür, dass mobiles Breitband auch im U-Bahn-Netz Realität wird“, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Die Tunnelantenne – ein über 200 Kilometer langes High-Tech-Kabel, das im Tunnel die Wand entlangläuft – ist bereits „100 Prozent fit für LTE“, so Steinbauer. Damit die LTE-Frequenzen unter die Erde gelangen können, müssen aber die sogenannten Koppelboxen in den unterirdischen Stationen erneuert werden. Da während des Tauschs regionale Mobilfunknetzabschaltungen oder -einschränkungen unvermeidbar sind, wird im Interesse der Fahrgäste nur spätabends oder nachts gearbeitet. Die Aufrüstung erfolgt deshalb Schritt für Schritt. Auf vielen Streckenabschnitten ist LTE bereits verfügbar. Die neuen U1-Stationen waren bereits von Beginn an mit LTE-fähigen Koppelboxen ausgestattet.

Die Nutzungsverträge für das neue Netz sind bereits gültig. Alle österreichischen Mobilfunkanbieter sind an Bord und damit alle Frequenzbereiche abgedeckt. Damit erhalten alle Fahrgäste in den unterirdischen Bereichen der Wiener Linien beste Netzverbindungen mit ihren mobilen Geräten, unabhängig des jeweiligen Anbieters.

In Zusammenarbeit mit den Mobilfunkanbietern sorgen die Wiener Linien bereits seit über 20 Jahren für einen guten Empfang: Bereits Mitte der 90er Jahre wurde das Wiener U-Bahn-Netz GSM-fähig (2G), 2002 folgte eine Umstellung auf UMTS (3G). Mit LTE sind nun bis zu 300 Megabit pro Sekunde und dadurch je nach Empfangssituation deutlich höhere Downloadraten als bei älteren Standards möglich. LTE ermöglicht damit HD-Videostreaming auch bei großer Auslastung des Netzes.

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Sie ist Pressesprecherin von T-Mobile Austria und Hauptredakteurin des 0676 Blogs. Sie interessiert sich seit der Jugend für Telekommunikation, Technologie und Mobilfunk.

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