Familienfreundlichkeit braucht Neue Welt des Arbeitens

23. Juni 2016 /

Das Ministerium für Familien und Jugend hat gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft sowie Sozialpartnern und Interessenvertretungen im März 2015 die Initiative „Unternehmen für Familien“ für mehr Familienfreundlichkeit in Österreich gestartet. Das Ziel: Vereinbarkeit von Familie und Beruf zur Selbstverständlichkeit machen und bis 2025 das familienfreundlichste Land Europas zu werden. T-Mobile gehört zu den Best-Practice-Unternehmen dieser Initiative und wurde am 22. Juni 2016 dafür ausgezeichnet.

Die Geburtenrate in Österreich liegt mit 1,4 Kindern im internationalen Vergleich im hinteren Drittel. Familien stehen zunehmend unter Druck, immer weniger verlassen sich auf nur ein Familieneinkommen und die Verpflichtungen in der Arbeitswelt mit mehr Tempo, mehr Flexibilität und Mobilität steigen.

Grundlage der Initiative „Unternehmen für Familien“ ist ein gemeinsames Bekenntnis zu Familie und ihrem bedeutenden Stellenwert für unsere Gesellschaft. Ebenfalls ist sie Ausdruck der Verantwortung für ein familienfreundliches Arbeitsumfeld. Stellvertretend für den T-Mobile CEO Andreas Bierwirth hat Sabine Stancl aus der Personal-Abteilung die Auszeichnung, die T-Mobile als Mitglied des Netzwerkes der ersten Stunde ehrt, entgegengenommen.

Plattform für Austausch
Im Wiener Museums Quartier haben sich am 22. Juni 2016 Unternehmensvertreter aus ganz Österreich getroffen und zum Thema Familienfreundlichkeit ausgetauscht. Ein wesentlicher Faktor damit Unternehmen ihren MitarbeiterInnen die gewünschte Flexibilität bieten können, um Familie und Job in Einklang zu bringen, ist laut Michael Barts, der an der FH Krems zu den Themen New World of Work und Next Generation Enterprise lehrt, die Neue Welt des Arbeitens. In seinem Vortrag über die Herausforderungen auf dem Weg zum Unternehmen der nächsten Generation gibt er Einblick welche Möglichkeiten das mobile Arbeiten dem Unternehmen und MitarbeiterInnen bringt. Auch Umfragen bestätigen, dass MitarbeiterInnen mobiles Arbeiten wichtiger ist als eine Gehaltserhöhung. Laut Michael Barts gilt es auch alte Strukturen aufzulösen und die Flexibilität der Arbeitszeiten zu ermöglichen. Die skandinavischen Länder zeigen es uns bereits vor: Anwesenheit am Arbeitsplatz und mobiles Arbeiten verschwimmen. Mütter und Väter teilen sich ihre Arbeitszeiten flexibel ein und bringen so Job und Familie ohne schlechtes Gewissen in Einklang.

T-Mobile setzt nachhaltige Maßnahmen
T-Mobile zählt bereits seit Jahren zu den Großunternehmen in Österreich, die mit nachhaltigen Maßnahmen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie möglich machen: Mobile Working, flexibles Gleitzeitmodell, Teilzeitregelungen, einen Betriebskindergarten mit ausgedehnten Öffnungszeiten sowie Betreuung an schulautonomen Tagen. Das mehrfach ausgezeichnetes Programm „Stay in Contact“ ermöglicht karenzierten MitarbeiterInnen in Kontakt zu bleiben, um einen bestmöglichen Wiedereinstieg zu gewährleisten. Bei privaten Belastungssituationen oder bei schwierigen Erziehungsfragen steht der Partner Consentiv für anonyme und kostenlose Beratung zu Verfügung.

Verfasst von
Sie ist CSR-Managerin bei T-Mobile Austria. Sie radelt täglich zur Arbeit und lebt für und im "grünen Lifestyle".

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