Nachgefragt: Samsung Galaxy S7 und S7 Edge

14. März 2016 /

Samsung-Fans aufgepasst: Endlich ist es soweit und das neue Samsung Galaxy S7 und das Galaxy S7 edge ist in allen T-Mobile Shops erhältlich. Wir haben den T-Mobile Endgeräte-Spezialisten Florian Scheer zu den neuen Geräten befragt.

Was ist der Unterschied zwischen dem Samsung Galaxy S7 und Galaxy S7 edge?
Florian Scheer: Das Galaxy S7 edge ist mit einem 5,5 Zoll Display und einer Pixeldichte von 534ppi ausgestattet. Im Gegensatz zum Galaxy S7 mit 5,1 Zoll Display und einer Pixeldichte von 577ppi ist das Display großer, da es über die Ecken hinausgeht.

Zusätzlich hat das Galaxy S7 edge nette Features mit eingepackt bekommen. Zu den vom Vorgängermodell bekannten Features wie VIP-Kontakte, Wetter und Nachtuhr kommen zum Beispiel ein Kompass und ein Lineal dazu. Obendrein gibt es mehr Möglichkeiten um News zu integrieren. Mit diesen neuen Zusatzfunktionen wird das Display auch ordentlich ausgenutzt.

Was können die beiden besser als ihre Vorgänger?
Florian Scheer: Samsung hat das Feedback seiner Kunden ernst genommen und in den neuen Modellen umgesetzt. Die im Galaxy S6 verabschiedete Speicherkarten-Erweiterung wurde wieder eingebaut. Im selben Schlitten für die SIM-Karte kann nun auch eine MicroSD-Karte eingesetzt werden. Das Galaxy S7 und Galaxy S7 edge wird nun als wasserdicht und staubgeschützt bezeichnet – das haben wir allerdings nicht getestet.

Natürlich wurde auch die Hardware nachgebessert, in den neuen Modellen sind mehr RAM und ein schnellerer Prozessor verbraucht. Aber das ist bei einer Modellpflege heutzutage schon fast Pflicht. Was mir persönlich bei meinen Tests aufgefallen ist, ist die verbesserte Sensibilität des Fingerabdrucksensors. Beim Galaxy S6 war es etwas mühsam und hat öfters mal den Dienst verweigert. Jetzt funktioniert es makellos. Alle Kolleginnen und Kollegen im Haus wissen wie wichtig die Funktion ist, wenn man seine Firmen-E-Mails am Handy hat.

Haben sie etwas, das andere Smartphones wie das iPhone nicht haben?
Florian Scheer: Was mir hierzu spontan einfällt ist zum einen die Speicherkarten-Erweiterung, beide Modelle sind wasserdicht, die Möglichkeit die Smartphones von Samsung drahtlos aufzuladen und einen standardisierten NFC-Chip.

Seitens der Software gibt es natürlich fundamentale Unterschiede: Android vs. iOS. Dadurch ergeben sich andere Möglichkeiten. Alle Systeme sind inzwischen gut ausgereift, die jeweilige persönliche Präferenz trennt die Android- von den Apple- oder gar Windows-Jüngern.

Würdest Du eine Kaufempfehlung abgeben?
Florian Scheer: Definitiv! Die Geräte haben in unserer Testphase nahezu keine Schwächen gezeigt und sind mit einer Menge an brauchbaren Features beladen. Sie verdienen es beide unter den Top-Smartphones genannt zu werden. Wer am Puls der Zeit sein möchte oder gerade der Modellwechsel ansteht, kann mit gutem Gewissen bei einem der beiden brandneuen Samsung-Modelle greifen.

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