Warum Handys nicht überall funktionieren

20. Mai 2015 /

Nachdem wir letzte Woche den T-Mobile CTO Rüdiger Köster zum Netzausbau und den damit verbundenen Herausforderungen befragt haben, ist diese Woche Athanasios Avgeridis zum Interview angetreten. Er und ein Team verantwortet den gesamten Betrieb, die Optimierung und Qualitätssicherung des Netzes von T-Mobile.

Athanasios Avgeridis, Bereichsleiter der Abteilung Operations bei T-Mobile Austria

Athanasios Avgeridis, Bereichsleiter der Abteilung Operations bei T-Mobile Austria

Frage: Nach welchen Kriterien baut T-Mobile das Netz aus?
Athanasios Avgeridis: Ganz einfach: Dort wo es unsere Kunden brauchen. Wir monitoren das Netz permanent und wissen daher ganz genau, wo mehr Versorgung notwendig ist. Diesen Bedarf versuchen wir so schnell wie möglich abzudecken.

Frage: Es ist teilweise überraschend, dass an für ein Mobilfunknetz schwer erreichbaren Orten das Telefonieren und Surfen sehr gut funktionieren. Ich denke da etwa an die Wiener U-Bahn. Wie kann hier eine gute Netzabdeckung gelingen?
Athanasios Avgeridis: Die Versorgung der Wiener U-Bahn war eines unserer wichtigsten Netz-Qualitätsprojekte im letzten Jahr. Im Normalfall versorgen Mobilfunker solche Örtlichkeiten mit „Repeatern“. Das sind Geräte, die das Signal verstärken. Wir versorgen die Wiener U-Bahn mit eigenen Standorten, an denen das Funksignal erzeugt wird. Die Qualität ist damit um einiges besser. Darum können Sie in der Wiener U-Bahn schnell surfen und gut telefonieren.

Das gesamte Interview mit weiteren 12 umfangreichen Fragen und Antworten ist im Business Blog nachzulesen – hier gehts zum Beitrag.

Verfasst von
Sie ist Pressesprecherin von T-Mobile Austria und Hauptredakteurin des 0676 Blogs. Sie interessiert sich seit der Jugend für Telekommunikation, Technologie und Mobilfunk.

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