Smartphones und mobiles Internet nicht aufzuhalten

18. Dezember 2013 /
Im Vergleich zu 2012 steigen Smartphones und die Nutzung des mobilen Internets deutlich an.

Im Vergleich zu 2012 steigen Smartphones und die Nutzung des mobilen Internets deutlich an. (Bild: Austrian Internet Monitor Q3/2013)

94 Prozent der Österreicher besitzen ein Mobiltelefon, über die Hälfte davon ein Smartphone. Knapp jeder zweite Smartphone-Besitzer (41 Prozent) hat zudem Apps installiert – eine Steigerung von knapp 30 Prozent seit dem dritten Quartal 2012. Apps sind neben Musik der häufigste kostenpflichtige Download. Die Zahlen gehen aus dem Austrian Internet Monitor hervor, bei dem aus 7,2 Millionen Österreichern ab 14 Jahren 2.000 Personen als Stichprobe für ein Telefoninterview herangezogen wurden.

Das mobile Internet ist gefragt wie nie: Über alle Geräte hinweg steigt die Nutzung von 55 Prozent (Q2/2012) auf 58 Prozent an (Q3/2013). Noch gravierender zeichnet sich das Wachstum am Smartphone ab: Wurde das mobile Internet im Vorjahr noch zu 36 Prozent am Smartphone genutzt, ist der Anteil mittlerweile auf 44 Prozent gewachsen. Tendenz weiter steigend.

Auch das Thema Online-Spiele nimmt weiter Fahrt auf: 72 Prozent aller Internetnutzer geben an, bereits online gespielt zu haben. Im Schnitt spielt man etwa 3,2 Stunden pro Woche online – im Vorjahr lag dieser Wert noch bei etwa 1,9 Stunden pro Woche. PC und Laptop verzeichnen dabei einen deutlichen Rückgang – das Spielen verlagert sich auf mobile Geräte: Handy oder Smartphone (37%) gewinnen dabei sieben Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr, die Nutzung des Tablets zum Spielen verdoppelt sich auf 22 Prozent.

Noch immer sind gut drei Viertel aller Österreicher der Meinung, es gibt zu viel Werbung im Internet. Jedoch geben 41 Prozent der Befragten an, dass sie durch Werbung auf sozialen Netzwerken auf Produkte aufmerksam wurden oder diese gekauft haben – im Jahr 2012 waren es 38 Prozent.

Online-Shopping gewinnt zunehmend an Bedeutung. 64 Prozent haben bereits online gekauft oder bestellt. Das entspricht einer Steigerung um fünf Prozentpunkte in den letzten zwölf Monaten. Davon zeigen sich 95 Prozent zufrieden und 83 Prozent würden auch in Zukunft online einkaufen.

Das Internet wird – ähnlich wie im Vorjahr – am häufigsten für folgende Dinge verwendet: Versenden und Empfangen von privaten E-Mails (82%), Zugriff auf aktuelle Nachrichten/Informationen (67%) sowie zur Routenplanung bzw. der Verwendung von Kartenservices (65%). Youtube, Wikipedia und Facebook sind dabei die am häufigsten besuchten Plattformen. Die beliebteste Startseite ist die von Google.

Verfasst von
Sie ist Pressesprecherin von T-Mobile Austria und Hauptredakteurin des 0676 Blogs. Sie interessiert sich seit der Jugend für Telekommunikation, Technologie und Mobilfunk.

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