T-Mobile bei Nacht: Umstellung auf SingleRAN

31. August 2017 /

T-Mobile hat in den letzten Jahren massiv in das Netz investiert, seit 2013 rund 1,125 Milliarden Euro. Derzeit findet im Netz von T-Mobile eine weitere wichtige und zukunftsweisende Umstellung statt. Die „alte“ 3G-Systemtechnik wird an jedem einzelnen Sender österreichweit gegen brandneue Hardware ausgetauscht. So kann bis Mitte/Ende 2019 ein sogenanntes SingleRAN geschaffen werden. Dies bedeutet, dass alle Technologien (2G, 3G und LTE/4G) von einem Hersteller stammen, im Fall von T-Mobile vom chinesischen Telekommunikationshersteller Huawei.  Die neue Systemtechnik beherrscht alle Mobilfunktechnologien in einer einzigen Box.

Diese Umstellung bringt massive Vorteile: bessere Systemperformance, geringere Komplexität in der Planung und Konfiguration (per Softwarekonfiguration kann das Netz vergrößert und verstärkt werden), Flexibilität im Einsatz (Frequenzen je nach Kundenbedarf und Technologieentwicklung einsetzen), mehr Freiheitsgrad in der Netzoptimierung, größere Flexibilität und – der wichtigste Punkt – Enabler für neue Services wie NB-IoT (wir haben darüber berichtet), UMTS900 oder zukünftig LTE2100.  So bereitet T-Mobile sich u.a. schon jetzt auf den neuen Kommunikationsstandard 5G vor.

Ein Großteil der Arbeiten erfolgt in der Nacht, damit Kunden möglichst wenig Beeinträchtigungen erleben. Wir haben die Techniker bei ihrem Job begleitet und die Arbeiten am Klangturm in St. Pölten/Niederösterreich verfolgt.

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Sie ist Pressesprecherin von T-Mobile Austria und Hauptredakteurin des 0676 Blogs. Sie interessiert sich seit der Jugend für Telekommunikation, Technologie und Mobilfunk.

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