Sei eine starke Stimme für soziale Gerechtigkeit

14. August 2017 /
Volkshilfe: Sei eine starke Stimme für soziale Gerechtigkeit Volkshilfe: Sei eine starke Stimme für soziale Gerechtigkeit

1,2 Millionen Menschen sind in Österreich armutsgefährdet. Fast 297.000 sind arm trotz Arbeit. Und 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Soziale Ausgrenzung und ein Mangel an Solidarität sind für viele Menschen Realität. Aber es gibt Menschen, die selbst schwierige Situationen erleben und dennoch ihre Stimme für andere erheben.

Die Volkshilfe erzählt in ihrer aktuellen Kampagne „Sei eine starke Stimme“ die Geschichte von drei außergewöhnlichen Menschen, die sich selbst ermächtigt haben und für andere aktiv geworden sind. Und fordert Menschen auf, auch selbst zu einer starken Stimme für soziale Gerechtigkeit zu werden und ihre Geschichten auf ihrer Facebook- oder Instagram-Seite zu erzählen: Ob Fotos oder Stories von der täglichen Hilfe, kleinen Initiativen bis zu großen Projekten. Alles ist willkommen. Alle Posts, die den Hashtag #starkestimmen beinhalten, werden auf der Social Wall auf www.starkestimmen.at angezeigt.

Jimmy, 11 Jahre, ist Teil der Volkshilfe-Kampagne und zeigt in seinem jungen Alter Solidarität.

Jimmy, 11 Jahre, ist Teil der Volkshilfe-Kampagne und zeigt in seinen jungen Jahren bereits Solidarität.

Starke Stimme für Solidarität: Jimmy
Jimmy ist 11 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie in Wiener Neustadt. Im Winter 2016 bittet ihn sein Schulkollege um Hilfe. Draußen ist es aufgrund der Jahreszeit kalt und der Klassenkamerad besitzt keine Winterschuhe. Jimmy will helfen und fragt seine Mutter um Unterstützung. Da sich Jimmys Familie zu dieser Zeit selbst in finanziellen Schwierigkeiten befindet, kann seine Mutter der Bitte nicht nachkommen.

Aber Jimmy hat eine Idee. Winter, Weihnachten, Kekse backen. Das macht die Familie ohne- hin gerne. Warum nicht Kekse backen, und damit Spenden für Winterschuhe sammeln? Anfangs war die Familie skeptisch. Aber Jimmy ließ nicht locker: „Wenn es nicht klappt, essen wir die Kekse halt selber!“

Die Kekse-Produktion startet. Jimmys Geschwister und Eltern helfen mit und schon bald hat jede und jeder in der Keks-Produktionskette ihren bzw. seinen Platz. Jimmys ehrliche Begeisterung, seinem Freund helfen zu wollen, steckt die Familienmitglieder an. Die Familie spricht von einem ganz neuen Gefühl des Zusammenhalts, das durch die gemeinsame Back-Aktion entstanden ist. Auch beim Spenden sammeln mit den Keksen wird Jimmys toller Tatendrang unterstützt: Im Rahmen von Veranstaltungen und in Supermärkten darf er seine Kekse verteilen und Spenden für die Winterschuhe für Jimmys Klassenkameraden sammeln. Die Keks-Produktion darf sogar im Merkur-Markt in Wiener Neustadt fortgesetzt werden.

Denn die Nachfrage ist viel größer als gedacht, die Menschen sind von der Aktion berührt und begeistert. Am Ende können mit den Spendengeldern nicht nur Winterschuhe mit roten Schuhbändern finanziert werden, sondern auch eine Winterjacke. Zusätzlich konnte Jimmys Klassenkollege mit auf die Schullandwoche fahren und der drohende Wohnungsverlust der Familie des Schulfreundes wurde abgewendet. Ein unglaublicher Erfolg eines 11jährigen Buben.

Das ist Solidarität!
Solidarität heißt für Jimmy: „Mitgefühl haben, Zusammenhalt in der Klasse und bemerken, dass der Andere Hilfe braucht.“ Gegen Ungerechtigkeiten aufstehen, Benachteiligungen gemeinsam beseitigen und ein gelingendes Leben für alle ermöglichen.

Geschichten wie von Jimmy, Ruzica und Reini machen Mut, meint der Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich,  und fordert die Menschen auf, auch selbst zu einer starken Stimme für soziale Gerechtigkeit zu werden: „Alle, die Solidarität zeigen, ihre Stimme erheben und für andere eintreten, Menschen helfen – all das sind starke Stimmen für mehr soziale Gerechtigkeit. Mit dieser Aktion soll gezeigt werden, wie viele es sind.

Die Kampagne wurde gemeinsam mit 360 CONTENTLY, Mario Krendl entwickelt.  Die Volkshilfe Österreich dankt den HauptsponsorInnen Wiener Städtische Versicherungsverein, Bank Austria und  T-Mobile.

Die Volkshilfe und T-Mobile verbindet eine langjährige Partnerschaft
Im September 2000 ging die erste kommerzielle WAP-Anwendung, die sowohl der Abruf als auch die Eingabe von Leistungsdaten erlaubt, bei der NÖ Volkshilfe in Betrieb. Das gemeinsam mit der Software AG, max.mobil (heute T-Mobile) und Nokia realisierte Projekt weckte eine rege Nachfrage und öffnete die Pforte zur mobilen Internetwelt . Der Rest ist Geschichte.

Verfasst von
Sie ist Pressesprecherin von T-Mobile Austria und Hauptredakteurin des 0676 Blogs. Sie interessiert sich seit der Jugend für Telekommunikation, Technologie und Mobilfunk.

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