Schulpreis beim 50.000 Euro dotierten TUN-Fonds

05. Mai 2017 /
TUN-Fonds 2016: Schulpreis an ATSS TUN-Fonds 2016: Schulpreis an ATSS

Die Nachhaltigkeitspreise des T-Mobile Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds (TUN) gingen im Jahr 2016 an das Projekt „InterprAID“, Onlineplattform für Dolmetschen und interkulturelles Mitteln, an „Be.ENERGISED“, Management- und Abrechnungsplattform für intelligente Ladestationen für Elektrofahrzeuge, sowie „Speech to text device“, innovative Augmented-Reality-Lösung für gehörgeschädigte Menschen. Wir haben bereits im 0676 Blog darüber berichtet (1. Platz, 2. Platz, 3. Platz).

Heute wollen wir den Schulpreis vorstellen. Er ging bei der letztjährigen TUN-Fonds-Preisverleihung an das Projekt „ATSS“, ein Projekt für rechtzeitiges Erkennen und Verhindern von Verschlammung in Stauseen für nachhaltige Stromerzeugung. Der TUN-Fonds zählt zu einem der bedeutendsten Umweltpreise Österreichs und vergibt jährlich 50.000 Euro.

Die neue Ausschreibungsrunde für den TUN-Fonds 2017 hat begonnen, bis 19. Juni 2017 können Startups, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Non-Profit-Organisationen, Schulen aber auch private Personen und Arbeitsgruppen ihre Visionen unter Beweis stellen und ihre Projekte einreichen (Download Einreichungsformular, Einreichungsformular für Schulen).

Schulprojekt „ATSS“ kontrolliert stehende Gewässer und schützt vor Verschlammung
Neben den Hauptpreisen wurde der mit 3.000 Euro Fördergeld dotierte Schulpreis an das Projekt „ATSS“ der HTL Anichstraße in Innsbruck vergeben. Die im Rahmen einer Diplomarbeit entwickelte Messplattform ATSS erfasst autonom und mobil relevante Daten von stehenden Gewässern, um möglicher Verschlammung und somit einer Beschränkung des Wasservolumens und der Stromerzeugung vorzugreifen. Die Daten werden noch während der Messung an eine selbst entwickelte Software gesendet, um Tiefenkarten und Diagramme zu erstellen. Dabei ist die Lösung wesentlich kostengünstiger und umweltfreundlicher als die Vermessung mit einem Motorboot. Die Plattform kann zusätzlich für die Vermessung von kleinen Seen zu kartographischen Dokumentationszwecken sowie für die Visualisierung von Luft- und Wassertemperatur oder Luftfeuchtigkeit genutzt werden.

Teilnahmevoraussetzungen: Von privaten Personen bis Startups und Universitäten
Teilnahmeberechtigt sind private Personen (auch in Form von Arbeitsgruppen), Non-Profit- ebenso wie kommerzielle oder öffentliche Organisationen aus Österreich (Startups, Unternehmen, Vereine, Universitäten oder Universitätsinstitute, Fachhochschulen). Bei bestehenden Projekten können weitere Entwicklungsstufen eingereicht werden, die dem konkreten Projekt neue Möglichkeiten eröffnen. Einreichungen erfolgen über die Webseite.

Nach Überprüfung der formalen Kriterien wählt die Jury des TUN-Fonds die besten Einreichungen aus. Auswahlkriterien sind: Innovationsgrad, Relevanz und Breitenwirksamkeit des Projekts für nachhaltige Entwicklung sowie Einbindung von Telekommunikation und mobilen Endgeräten zur Lösung von Problemen. Der TUN-Fonds begrüßt Projekte, die bereits eine Kofinanzierung haben, denn es können maximal bis zu 75 Prozent der gesamten Projektkosten gefördert werden. Die Preisverleihung findet im November 2017 in Wien statt. Auf die Gewinner warten Preisgelder in Höhe von 20.000, 15.000 und 12.000 Euro sowie ein Schulpreis in Höhe von 3.000 Euro.

Verfasst von
Sie ist Pressesprecherin von T-Mobile Austria und Hauptredakteurin des 0676 Blogs. Sie interessiert sich seit der Jugend für Telekommunikation, Technologie und Mobilfunk.

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.