Future Learning Lab: Startschuss für Innovationslabor für digitale Bildung

03. Mai 2017 /
Future Learning Lab: Startschuss für Innovationslabor für digitale Bildung Future Learning Lab: Startschuss für Innovationslabor für digitale Bildung

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familien und Jugend (BMFJ) hat eine Projektgruppe ein Konzept für ein „Future Learning Lab“ entwickelt. Bundesministerin Karmasin gab jetzt den Startschuss für die operative Umsetzung. Bundesministerin Sophie Karmasin mit Thomas Narosy (Projektleiter), Klaus Himpsl-Gutermann (PH Wien), den Gründungs- und Technologiepartnern und Sektionschef Christian Dorninger (Bundesministerium für Bildung, BMB).

Das erste Future Learning Lab (FLL) in Österreich wird in Kooperation mit der PH Wien und in Abstimmung mit dem BMB durch den Verein zur Förderung digitaler Bildungsangebote und seinen Gründungspartnern eingerichtet. Mit Mai 2017 startet der Probebetrieb mit ausgewählten Personen und Lerngruppen, die Aufnahme des regulären Betriebs erfolgt im September 2017.

Bundesministerin Karmasin zeigte sich sehr erfreut über die Umsetzung. „Österreich liegt bei digitalen Kompetenzen im EU-Vergleich nur im Mittelfeld. Die Steigerung von „Digital Skills“ auf verschiedenen Ebenen ist zur Absicherung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit unbedingt notwendig“ betont Bundesministerin Karmasin anlässlich der Vorstellung verschiedener Lernszenarien durch die Technologiepartner.

Ein Innovationslabor für neue Lernszenarien: das Future Learning Lab
Das FLL ist ein mit digitalem Equipment ausgestatteter konfigurierbarer Lern- und Lehrraum für Pädagoginnen und Pädagogen. Es ist ein „lebender Raum“ der zeigt, wie Informations- und Kommunikationstechnologie im Bildungsbereich integriert werden kann. Dabei sollen Pädagoginnen und Pädagogen, IKT-Unternehmen, politische Entscheidungsträger und Bildungsforscher zusammenkommen, um:

  • zu  reflektieren, wie neue Technologien das Lernen unterstützen können,
  • in regelmäßigen Workshops bestehende und neue Technologien in Hinblick auf den transformativen Effekt auf Lernen und Lehren zu erproben und
  • neue und skalierbare Lernszenarien für den Einsatz im Klassenzimmer zu entwickeln.
Future Learning Lab: Bundesministerin Sophie Karmasin mit Thomas Narosy (Projektleiter), Klaus Himpsl-Gutermann (PH Wien), den Gründungs- und Technologiepartnern und Sektionschef Christian Dorninger (BMB)

Future Learning Lab: Bundesministerin Sophie Karmasin mit Thomas Narosy (Projektleiter), Klaus Himpsl-Gutermann (PH Wien), den Gründungs- und Technologiepartnern und Sektionschef Christian Dorninger (BMB)

Das didaktische Konzept des Future Learning Labs
Grundlegend für das Future Learning Lab ist, dass die Anwendungsszenarien dabei von jenen entwickelt werden, die sie später auch ausführen und anwenden. Das mit dem aktuell modernsten Equipment und aufkommenden Technologieströmungen und Software ausgestattete Lab und die darin beschäftigten Trainerinnen und Trainer ermöglichen und begleiten diesen individuellen Gestaltungs- und Lernprozess.

T-Mobile ist seit der ersten Stunde mit dabei und ist ein Gründungs- und Technologiepartner. T-Mobile bringt sich mit seinem Projekt ConnectedKids ein, das seit vier Jahren erfolgreich in österreichischen Schulen umgesetzt wird. Rund 8.000 Schülerinnen und Schüler und 440 Lehrende wurden digitale Lernmöglichkeiten gezeigt und gleich vor Ort in den Schulen mit fachkundigen Tutoren im Unterricht ausprobiert.

Weitere Informationen finden unter www.futurelearning.at.

Verfasst von
Sie ist Pressesprecherin von T-Mobile Austria und Hauptredakteurin des 0676 Blogs. Sie interessiert sich seit der Jugend für Telekommunikation, Technologie und Mobilfunk.

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