„Manchmal träume ich, ich bin allein auf der Bühne“

06. Februar 2017 /

Delwar ist 15 Jahre alt, als er aus Syrien fliehen muss, alleine aus Damaskus. Seine Mutter und seinen kleinen Bruder musste er zurücklassen. Er wollte nicht in den Krieg ziehen und kämpfen, einen Menschen töten und ständig in Angst leben selbst getötet zu werden. Die Familie schickt Delwar fort, damit er dem entkommen kann.

Dasselbe Schicksal teilt auch Lottfullah aus Afghanistan. Auch er musste fliehen und seine Familie zurücklassen. Er hat nie eine Schule besucht. Damit seine zwei jüngeren Brüder es besser haben als er, lesen und schreiben lernen, putzt er jeden Tag mit seiner Mutter die Schule, um so das Schulgeld abzuarbeiten.

Der Weg der beiden Burschen kreuzt sich vor mehr als einem Jahr in Lanzendorf, einer kleinen Gemeinde in der Nähe Wiens. Delwar und Lottfullah haben dort ein zweites Zuhause gefunden. Gemeinsam mit 32 Jugendlichen leben sie im Haus Jamal der Caritas. T-Mobile unterstützt mit dem eigens initierten Projekt „ConnectRefugees“ seit 2015 die Caritas und begleitet mit seinen MitarbeiterInnen die Jugendlichen des Haus Jamal ein Stück ihres Weges. Lottfullah besucht nun eine Schule und hat sich selbst seinen größten Traum erfüllt.

 

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Sie ist CSR-Managerin bei T-Mobile Austria. Sie radelt täglich zur Arbeit und lebt für und im "grünen Lifestyle".

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