Netzgeschichten: Katastrophenschutz via App

04. November 2016 /

Katastrophenschutz beginnt schon vor dem Ernstfall. Wichtig ist es natürlich früh gewarnt zu werden, um möglichst gut vorbereitet zu sein. Das funktioniert zum Beispiel über die myShake App für Android bzw. MyQuake für iOS, die vor Erdbeben warnt.

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Sie ist Pressesprecherin von T-Mobile Austria und Hauptredakteurin des 0676 Blogs. Sie interessiert sich seit der Jugend für Telekommunikation, Technologie und Mobilfunk.

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2 Kommentare

  • Georg says:

    Woher bekommen die Apps die Daten?

    • Redaktion says:

      Hallo Georg,
      Nutzer haben die Möglichkeit, die MyShake App auf ihr Handy zu laden. Die App beruht auf einem von Wissenschaftlern der UC Berkeley entwickelten Algorithmus und wurde von Programmierern des Silicon Valley Innovation Center geschrieben, einem Standort der Telekom Innovation Laboratories. Vorerst sammelt MyShake lediglich Informationen der im Smartphone verbauten Sensoren und analysiert sie. Falls die Daten dem Schwingungsprofil eines Erdbebens entsprechen, meldet die App Zeitpunkt und Amplitude der Erschütterung sowie die GPS-Koordinaten des Smartphones an die Berkeley Seismological Laboratories zur weiteren Analyse. Cloud-basierte Software prüft dabei kontinuierlich die eingehenden Daten. Sollten mindestens vier Endgeräte ein Beben registrieren und dies mehr als 60 Prozent aller Smartphones in einem 10-Kilometer-Radius des Epizentrums entsprechen, bestätigt das Programm ein Erdbeben. Die Forscher vergleichen diese Werte dann mit denen der traditionellen Seismographen.
      Die App zeichnet die Daten der Sensoren kontinuierlich auf. Nach einem bestätigten Erdbeben sendet sie fünf Minuten dieser Daten zu Forschungszwecken an die Seismologen: die Minute vor dem Beben sowie die vier Minuten danach. Dies geschieht jedoch nur, wenn das Smartphone sich im WLAN befindet. Noch mehr Infos zu MyShake findest du hier: https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/telekom-und-university-of-california–berkeley–verwandeln-smartphones-in-erdbebensensoren-351664
      Viele Grüße
      Pia (von T-Mobile) 🙂