GoHawk für die GoPro: Fotografieren mit Biss

01. August 2016 /

Wer sich eine GoPro-Kamera zulegt hat nicht unbedingt vor, damit Landschaftsbilder zu machen. Die GoPro ist perfekt dafür geeignet, sich bei mehr oder weniger verrücken Sportaktivitäten zu verewigen. In Action hat man aber oft weder Hand noch Fuß frei, um den Auslöser zu drücken und die schönsten Momente auch bildlich festzuhalten. Mit der neuen GoPro-Erweiterung GoHawk kann man sich aber voll auf den sportlichen Kick konzentrieren, denn GoHawk ermöglicht das Auslösen der Kamera mittels Biss oder Zunge.

GoHawk ist ein Remote-Auslöser für die Foto- und Filmfunktion der GoPro-Actionkameras. Damit kann der Nutzer die Kamera auch steuern, wenn sie etwa auf einem Helm montiert ist und keine Hand für eine Fernbedienung frei ist. Die Actionkameras lassen sich dabei über einen Zungentaster, einen Bissauslöser sowie einen Schalter für den Motorrad- oder Fahrradlenker auslösen.

LED-Statusleuchte und Extrapower für die GoPro
An die Box kann zudem eine LED-Leuchte angeschlossen werden, die dem Nutzer auch visuell darauf hinweist, ob die Aufnahme gerade läuft oder nicht. Diese an einem Kabel montierte LED soll sich im Visier des Helms unterbringen lassen, damit sie im Gesichtsfeld des Sportlers bleibt. Die GoHawk-Anschlussbox verfügt auch über einen USB-Anschluss für einen externen Akku, um die Laufzeit der GoPro zu verlängern. Die Erweiterung ist mit allen Modellen der GoPro Hero 4 kompatibel und funktioniert wie ein Kabelfernauslöser.

GoHawk wurde von POA Labs im US-Bundesstaat Oregon entwickelt. Das Unternehmen versucht gerade über Kickstarter genügend Geld zu beschaffen, damit der Remote-Auslöser in Serie produziert werden kann. Für 131 Dollar wird auf Kickstarter das Basisgerät mit dem Lenkerauslöser verkauft, die Versionen mit dem Zungenschalter und dem Beißauslöser kosten 170 Dollar. Der Lenkerschalter einzeln kostet 10 US-Dollar, der Beißschalter und der Zungenschalter werden für jeweils 45 Dollar angeboten. Die Kampagne läuft noch bis 13. August 2016.

 

Verfasst von
Christof Baumgartner ist freier IT-Journalist und Mitgründer der Content-Agentur kontexte.

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