Zustimmung zum eigenen Handy fürs Kind hat deutlich zugenommen

22. Mai 2014 /

Noch vor fünf Jahren hielten es 44 Prozent der Befragten einer Gallup-Umfrage im Auftrag des Forum Mobilkommunikation (FMK) für sinnvoll, dass ein Kind ein eigenes Handy besitzt. 2013 sind es bereits 60 Prozent. Bei der Altersfrage, wann ein Kind das erste Handy bekommen soll, wurde 2009 noch im Schnitt 10,1 Jahre angegeben, heuer waren es 9,3 Jahre. Eine mögliche Erklärung: Die Wichtigkeit des Handys als Lebensretter bei Notfällen wurde laut Studie auf Platz 2 und der Sicherheitsaspekt auf Platz 3 angegeben. Platz 1 wenig überraschend: Kontakt mit Freunden und Familie pflegen. Verwendet wird das Handy immer noch fürs Telefonieren (96 Prozent) und für SMS (68 Prozent).Deutlich zugenommen hat laut Umfrage aber die Nutzung des Handys als Fotoapparat und Wecker. 2009 knipsten nur 37 Prozent damit, mittlerweile sind es 55 Prozent. Aus dem Schlaf reißen ließen sich vor fünf Jahren nur 33 Prozent, nunmehr sind es 40 Prozent – wobei: 2012 setzten 52 Prozent auf das Mobiltelefon als Wecker.

Laut FMK zeigt sich eine Veränderung im Nutzungsverhalten: Im Jahr 2013 wurden „nur“ noch 6,8 Milliarden SMS verschickt, ein Minus von rund 19% gegenüber 2012. Dies ist unter anderem auf die verstärkte Nutzung von Diensten wie WhatsApp und Co. zurückzuführen. Hingegen wurden im Vergleich zum Vorjahr rund 57 Prozent mehr Daten mobil verbraucht. Österreicherinnen und Österreicher versurften unglaubliche 113,6 Millionen GB im Jahr 2013. Insgesamt 22,66 Milliarden Minuten wurde mobil in Österreich telefoniert, das sind 118 Jahre – und das täglich. Doch auch hier zeigt der Trend – wenn auch gering – nach unten: 2012 waren es 22,72 Milliarden Minuten. Wie im Vorjahr sind in Österreich rund 13,5 Millionen SIM-Karten aktiv, das bedeutet eine Marktdurchdringung von 159 Prozent. Während die Steigerung von mobilen Internetzugängen von 2011 auf 2012 rund 15 % ausmachte und die 3,5 Millionen-Grenze knapp erreichte, sind es heute 4,4 Millionen Zugänge.

Lernen im vernetzten Klassenzimmer der Zukunft
Dass der Einsatz von Smartphones bzw. Tablets im Unterricht eine Bereicherung sein kann, konnte mit dem Projekt Connected Kids demonstriert werden (0676 Blog hat berichtet).  Auf Initiative von T-Mobile wurden 16 Schulklassen mit Tablets und Internet ausgestattet und mit Unterstützung eines Teams digitaler TutorInnen konnten LehrerInnen mit ihren SchülerInnen erfahren, wie sich digitale Medien für den Erwerb und die Produktion von Wissen eignen.

Verfasst von
Sie ist Pressesprecherin von T-Mobile Austria und Hauptredakteurin des 0676 Blogs. Sie interessiert sich seit der Jugend für Telekommunikation, Technologie und Mobilfunk.

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