Nokia, Apple, Microsoft: Trio Tabletale

22. Oktober 2013 /

Nokia Lumia 2520 - das erste Windows-8-Tablet von Nokia; Bild: (c) NokiaDer heutige 22. Oktober, Tablet Tuesday, ist ein bedeutender Tag für die Welt der Tablet-Computer, denn die mobile Produktfamilie bekommt kräftig Zuwachs: So präsentierte Nokia heute – dreieinhalb Jahre nach der Vorstellung des ersten iPads – seinen allererstes Tablet und kommt damit nur in einer einzigen Hinsicht dem Branchengiganten Apple zuvor: Die Vorstellung des neuen iPads wird erst für heute Abend erwartet. Und auch der US-Konzern Microsoft, der das Handygeschäft des einstigen Weltmarktführers Nokia übernimmt, bringt neue Tablets in den Handel: Knapp ein Jahr nach der gescheiterten Tablet-Premiere sollen es nun „Surface 2“ und „Surface Pro 2“ richten.

Je kleiner der Computer, desto größer sein Markt
Das Geschäft mit Tablet-Computern wächst weiterhin rasant. Laut Prognosen der Marktforschungsfirma Gartner wird der Absatz in diesem Jahr um 53,4 Prozent auf über 184 Millionen Geräte steigen. Im Vergleich dazu sinkt der Absatz klassischer Computer wie Notebooks und Desktop-Rechner um gut elf Prozent auf 303 Millionen Geräte.

Faszination Tablet-Computer
Doch was fasziniert die Menschen an den flachen und leichten Apparaten mit dem berührungsempfindlichen Bildschirm? Es ist die Summe mehrerer Faktoren, zum Beispiel:

  • Tablets sind größer als ein Smartphone, leichter als ein Notebook und vielseitiger als ein eReader. Sie lassen sich bequem überall mit hinnehmen und sind damit ein ständiger Begleiter im Alltag.
  • Tablets sind kinderleicht und intuitiv in der Bedienung – für jede Generation. Es gibt keine komplizierten Menüstrukturen wie beim Betriebssystem von Laptops oder Desktop-PCs.
  • Tablets sind sekundenschnell „hochgefahren“. Über WLAN-Verbindung oder Mobilfunknetz ist man im Nu online und kann so schnell und unkompliziert E-Mails abrufen oder Informationen im Internet recherchieren.
  • Mit langer Akkulaufzeit und hochauflösenden Anzeigen sind Tablets bestens für Videoclips, Filme und Spiele ausgelegt und damit ideale Multimedia-Begleiter.
  • Mithilfe der klassischen Office-Programme, die auf Tablets problemlos laufen, wird mobiles Arbeiten zum Kinderspiel. Texte verfassen, Präsentationen bauen, Tabellen erstellen – unterwegs ist alles möglich.

All diese Charakteristika sind ein sicheres Indiz, dass sich im kommenden Jahr die Lücke zwischen PCs und Tablets voraussichtlich weiter schließen wird.

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Sie ist Pressesprecherin von T-Mobile Austria und Hauptredakteurin des 0676 Blogs. Sie interessiert sich seit der Jugend für Telekommunikation, Technologie und Mobilfunk.

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